Nontanto in Sinchon: Sandkaffee und hausgemachtes Tiramisu
Besuch bei Nontanto in Sinchon: türkischer Sandkaffee, frisch gemachtes Tiramisu, Hunde erlaubt, direkt bei Ausgang 1 der Sinchon Station und ohne Parkplatz.
Hallo! Ich war nach längerer Zeit wieder in Sinchon und habe bei Nontanto vorbeigeschaut, einem Café, das mich schon länger interessiert hatte, weil es türkischen Sandkaffee serviert. Sandkaffee kannte ich bisher nur von Social Media, also war das hier mein erstes Mal. Schon allein zuzusehen, wie er gebrüht wird, machte Spaß.

Auch die Fassade des Cafés wirkte warm und einladend. Lage: etwa 10 Sekunden zu Fuß von Sinchon Station Exit 1 entfernt. Sobald man aus der Station kommt, sieht man es schon vom Eingang der Gasse aus, also wirklich ganz nah. Die Öffnungszeiten waren mit 11:30–22:00 angegeben, und es wirkte so, als sei es ganzjährig geöffnet. Hunde sind erlaubt, und Parkplätze gibt es nicht.

Wenn das Wetter nur ein bisschen weniger heiß gewesen wäre, hätte der Außenbereich sicher eine schöne Atmosphäre geboten. An dem Tag war die Sonne aber zu stark, also sind wir zuerst nach drinnen geflüchtet.

Kaum war ich drin, fiel mir sofort der heiße Sand auf, der zum Zubereiten des Kaffees mit einer Cezve verwendet wird. Er ist heiß, also bitte nicht anfassen. Nach der Bestellung wollte ich der Zubereitung zuschauen und habe mir zuerst den Innenraum angeschaut.

Drinnen gab es verschiedene Sitzmöglichkeiten, darunter einen Bartisch, Zweiertische und Plätze für etwa vier bis fünf Personen. Der Bartisch war am hellsten, während die anderen Plätze insgesamt dunkler wirkten. An jedem Platz gab es Licht, daher war es nicht unpraktisch.

Cezve-Sandkaffee Nontanto-Schokoladen-Tiramisu
Beim Cezve-Sandkaffee haben wir zwei Varianten mit unterschiedlichen Kaffeebohnen bestellt.

Wie soll man da bitte widerstehen? Ehrlich gesagt war ich wegen des Kaymak hierhergekommen, aber er war ausverkauft, weil die Zutaten ausgegangen waren. Das war schade, aber nicht zu ändern. Also haben wir stattdessen ein Tiramisu bestellt. Weil es hausgemacht war, war ich erst recht gespannt.

Der Sandkaffee wird mit heißem Sand so gebrüht. Es war wirklich spannend, dabei zuzusehen.

Es sah einfach aus, war es aber irgendwie doch nicht. Es wirkte wie eine Technik, die ziemlich viel Können erfordert.

Weil wir ihn kalt bestellt hatten, wurde der Kaffee durch einen Filter mit Eis gefiltert. Es schien, als würde er heiß vielleicht direkt serviert werden. Deshalb bin ich auch neugierig, wie er ohne Filterung schmeckt.

Als wir das Tiramisu bestellt haben, wurde es sofort frisch gemacht. Ich dachte, sie würden eins servieren, das schon fertig war, deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass es frisch zubereitet wurde. Vielleicht war es genau deshalb noch saftiger und leckerer.

Beim Kaffee haben wir einen mit etwas Säure und einen mit nussigerem Aroma bestellt. Beide waren gut und passten sehr gut zum Tiramisu. Es war mein erster Sandkaffee, und ich war überrascht, dass er besser schmeckte, als ich erwartet hatte.

Ich kann das Tiramisu definitiv empfehlen. Der Kuchen war richtig saftig, und die Creme war nicht zu süß, was mir gut gefallen hat. Oben war reichlich Schokolade, sodass es trotz der weichen Textur auch einen angenehmen Biss hatte. Es gab auch Basque Cheesecake, und wenn ich nur ein bisschen hungriger gewesen wäre, hätte ich ihn auch probiert. Als wir gingen, hatten sie gerade einen neuen Kuchen gebacken, und der Duft war unglaublich. Ich gehe beim nächsten Mal auf jeden Fall zurück, um ihn zu probieren.
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