Seoksudong Suljip in Anyang: gemütliche Anju-Bar nahe Seoksu Market
Persönlicher Review von Seoksudong Suljip (석수동 술집) in Seoksu-dong, Anyang mit Infos zu Anju, Fensterplatz, Reservierung, Öffnungszeiten und Parken.

Hallo! Heute habe ich in Seoksu-dong eine richtig gute Bar entdeckt. Sie heißt Seoksudong Suljip (석수동 술집), und nach diesem Besuch habe ich das Gefühl, dass sie meine Stammbarm werden könnte, wenn ich in der Gegend bin. Das Anju war hervorragend und die Atmosphäre sehr angenehm. Da das Lokal von einem Koch mit 26 Jahren Erfahrung geführt wird, wirkte es anders als ein gewöhnlicher Pub.

Die Lage ist nahe dem Seoksu Market, direkt vor Wija-ne. Ich bin mit dem Bus hingefahren, und dank einer Haltestelle in der Nähe war die Anreise ganz einfach. Öffnungszeiten: 16:30–02:00 Uhr. Letzte Bestellung: 01:00 Uhr. Montags geschlossen. Parken ist nicht möglich, daher sollte man ein öffentliches Parkhaus in der Nähe des Seoksu Market nutzen.

Das war genau der Fensterplatz, an dem ich am liebsten sitzen wollte. Ich war mit Reservierung dort, und der Platz am Fenster war als reservierter Tisch vorbereitet. An schönen Tagen kann man das ganze Fenster öffnen und den Bereich wie eine Terrasse nutzen. Eigentlich wollte ich am Fenster sitzen, aber am Tisch direkt dahinter saßen Gäste, also bin ich an einen Platz im Innenraum gewechselt. Drinnen war es ohnehin wärmer und gemütlicher.

Die Bar ist nicht sehr groß; sie hat eine gemütliche Atmosphäre und bietet Platz für etwa sechs Gruppen. Deshalb kann es zu Wartezeiten kommen, wenn man zu Stoßzeiten vorbeikommt. Ich war an einem Wochentagnachmittag dort, und gegen 21 Uhr war alles voll. Ich würde empfehlen, etwas früher zu kommen.

Das Otoshi bestand aus gewürztem Gemüse. Besonders war, dass oben Katsuobushi darübergestreut war. Der Geschmack war nussig, herzhaft und wirklich süchtig machend. Es war so gut. Als ich von der Toilette zurückkam, hatte der Inhaber alles hübsch angerichtet.

Cheongyang-Cream-Udon. Buta no Kakuni.
Wir hatten ziemlich Hunger, also bestellten wir zwei Haupt-Anju: das Cheongyang-Cream-Udon, das auf der Speisekarte mit einem Empfehlungssymbol markiert war, und Buta no Kakuni. Auf Buta no Kakuni habe ich mich besonders gefreut.

Zur Info: Das Otoshi wird nur einmal kostenlos serviert; wenn man mehr möchte, kostet es extra. Da wir eher reichhaltige Gerichte bestellt hatten, passte das Otoshi sehr gut zu den anderen Speisen. Es war die erste einfache Beilage, bei der ich ernsthaft überlegt habe, noch mehr zu bestellen.

Neben unserem Platz stand ein Aquarium, also haben wir beim Warten auf das Anju die niedlichen Fische beobachtet. Auf einer Seite gab es auch eine Schildkröte, und sie rieb sich ständig selbst das Gesicht – das war so witzig, dass ich es gefilmt habe.

Nach kurzer Wartezeit kam das Anju schnell heraus. Die Präsentation sah großartig aus. Ehrlich gesagt hatte ich von einer Nachbarschaftsbar nicht allzu viel erwartet, aber dieser Ort war beeindruckend. Ich war überrascht, wie authentisch japanisch das Anju wirkte.

Buta no Kakuni ist ein Gericht aus im Sojasoßen-Sud geschmortem Schweinebauch am Stück. Es wird auch als japanische Variante von Dongpo Pork beschrieben. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie es nur so zart sein kann. Obwohl das Fleisch dick war, war es genau richtig gegart, und vor allem war es trotz des Schmorgerichts nicht zu salzig. Das weich gekochte Ei und der dazu servierte Rettich waren ebenfalls lecker. Am besten schmeckte es, wenn man alles in den leicht geschmorten Chinakohl einwickelte.

Beim Cheongyang-Cream-Udon haben wir den Teller bis auf den letzten Rest ausgeschabt. Die Sauce war wirklich unglaublich. Normalerweise mag ich pastaartige Gerichte nicht besonders als Begleitung zum Trinken, daher hätte ich nie gedacht, dass ich selbst jeden letzten Tropfen Sauce aufessen würde.

Wir haben die Sauce auf das mitgelieferte Baguette gestrichen, und da habe ich mich gefragt, ob das hier eine Bar oder ein Brunch-Café ist. Weil es Udon war, waren die Nudeln dick und angenehm zäh, was alles noch besser gemacht hat. Während ich beide Gerichte gegessen habe, habe ich mich ständig gefragt, ob wir einfach gut bestellt hatten oder ob auf der Karte wirklich alles gut ist.

Das Buta no Kakuni wurde auf einem Warmhaltegerät serviert. Genau so ein Gericht möchte man bis zum Schluss warm halten, aber eine Gasflamme hätte es vielleicht angebrannt oder zu schnell eingekocht. Weil es mit einem Warmhalter kam, konnten wir es bis zum Ende durchgehend warm genießen. Eine sehr durchdachte Idee von Seoksudong Suljip.

Das ist wirklich ein Ort mit Fokus auf Anju, also wenn ihr in der Nähe von Anyang seid und ein echtes Anju-Juwel sucht, kann ich Seoksudong Suljip nur empfehlen. Ich habe gehört, dass das Sashimi auch gut sein soll, also möchte ich beim nächsten Mal dafür wiederkommen. #SeoksuMarketRestaurants #SeoksudongRestaurants #GwanakStationRestaurants #AnyangBars #AnyangAnjuSpots #SeoksudongAnjuSpot #SeoksudongSecondRoundBar #SeoksudongIzakaya #SeoksudongFusionBar #ButaNoKakuni #AnyangButaNoKakuni
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